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Belgien ruft -ab ins Hohe Venn

Freitagnachmittag war für Lemmer für Samstag Starkwind und für Sonntag Regen angesagt. Ist ja auch noch früh im Jahr, also auf in den Campeo. Aber erst am Samstagmorgen, direkt nach dem Frühstück. Eifel waren wir schon öfters, aber Belgien, das Hohe Venn, noch nicht. Also kurz nachgesehen und das Chateau de Reinhardstein als ersten Anlaufpunkt ausersehen. Nichts Besonderes, aber ein netter Einstieg. Und mit ca 130 km nicht wirklich weit entfernt. Auf dem Weg wurde uns in Belgien schon klar: Sehr wanderfreundlich. In kurzen Abständen teils großzügig ausgebaute Parkplätze für Wanderer. Perfekt.

Nach der Burgbesichtigung, die nur per Führung geht, dann ein ausgieber Spaziergang zunächst zum knapp 100 Jahre alten Stausee anbei und teilweise um diesen herum. Frische Luft, sogar ein flüchtendes Reh gesehen, tolles Wetter, viel Bewegung.

Das erste Camping war dann ausgebucht, gab aber einen Tip für ein anderes Camping, bei dem dann fast alles frei war. Nur das Duschgebäude kalt, aber irgendwas ist ja immer. Der Inhaber rief dann noch bei einem (dem?) Restaurant in der Nähe an um uns zu avisieren. So klang der Tag bei gutem Essen, günstig dazu, geruhsam aus.

Heute dann ein Blick in die ADAC Trip-App, was es Sehenswertes in der Nähe gibt. Aha, Stavelot mit einer Abbaye, die nicht nur eine Ausstellung für die eigene Historie bietet, sondern auch noch eine Ausstellung über Belgier in der Raumfahrt und im Keller eine wirklich großzügige Ausstellung zu Renngeräten -Motorrädern und Autos. Kein Wunder, Spa liegt nebenan. Parken war einfach, da der Campeo mit 5,4 m perfekt in PKW-Parkplätze passt, wie das angefügte Foto zeigt. Dann auf dem Rückweg noch ein ausgiebiger Waldspaziergang für frische Kraft aus frischer Luft und bei schönster Sonne -herrlich. So kann Wochenende ruhig öfter sein.

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